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Los geht's
30. DEUTSCHER KAMERAPREIS
2020 | Verleihung im Internet

Verleihung 2020

Logo https://2020.deutscher-kamerapreis.de/Verleihung

Vorspann

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Willkommen

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Henriette Reker

Vorsitzende des Vereins DEUTSCHER KAMERAPREIS Köln e. V. 

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Walter Demonte

Geschäftsführer DEUTSCHER KAMERAPREIS Köln e. V.

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Simone Stewens

Jurypräsidentin 2020

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Kamera Spielfilm

Beim Spiefilm wird unter gestalterischem Einsatz aller Beteiligten ein Drehbuch umgesetzt. Das Werk ist für das Kino oder für Online-Plattformen produziert worden.

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  • Simon Dat Vu für „Futur Drei“
  • Juan Sarmiento G. für „Valley of Souls / Tantas Almas“
  • Jieun Yi für „O Beautiful Night“ 

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Kamera Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm entsteht aus der Kombination von inhaltlicher Recherche und filmischer Gestaltung. Er erhebt den Anspruch, authentisch zu sein. In den Beiträgen können dokumentarische, reportierende und erzählende Elemente verschmelzen. Inszenierte Teile dürfen nur eine untergeordnete Rolle spielen. 
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  • Nikola Krivokuca für „Bekar Evi – Das Junggesellenhaus“ 
  • Benny Jaberg für „NOT ME – A Journey with Not Vital” 
  • Stefan Neuberger für „In der Kaserne“ 

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Kamera Kurzfilm

Der Kurzfilm kann dokumentarische oder fiktionale Handlungen zum Inhalt haben. Er kann dabei in Bildqualität und Bildsprache neue, ungewohnte Wege gehen und experimentellen Charakter haben. 

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  • Aram Baroian für „Freigang“
  • Claire Jahn für „Die Schützin“
  • Nikolai Huber für „The Raft“


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Nachwuchspreise

Der Nachwuchspreis richtet sich speziell an junge Kreative aus den Bereichen Film, TV, Internet und Multimedia und dient der Förderung innovativer Bildgestaltung von Schüler*innen, Auszubildenden, Studierenden und Berufsanfänger*innen. Die Beiträge müssen aus selbstgestalteten Realbildern bestehen, Animationen sind nicht zulässig. Es gibt keine Genre-Vorgaben. In diesem Jahr werden zwei Preise vergeben. Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium.

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  • Felix Pflieger für „Die letzten Kinder im Paradies“
  • Holger Jungnickel für „Limbo“
  • Julian Regensburger für „Better Free“
  • Elias Jutzet für „Cru“


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FELIX PFLIEGER für „Die letzten Kinder im Paradies“
Kamera
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Schnitt

Die Schnittleistungen werden mit zwei Preisen gewürdigt, wobei ein Preis aus den Kategorien Spielfilm, Fernsehfilm/Serie und Dokumentarfilm gewählt wird, der zweite aus den Kategorien Kurzfilm, Journalistische Kurzformate und Dokumentation.
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  • Anja Pohl für „Walchensee Forever“ | Dokumentarfilm
  • Stefan Stabenow für „Wir wären andere Menschen“ | Fernsehfilm/Serie
  • Friederike Hohmuth für „Futur Drei“ | Spielfilm

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  • Sven Kulik für „Unterwegs im Westen: Duisburg Ruhrort – Mit 16 ohne Chance?“ | Journalistische Kurzformate
  • Jeannine Compère für „Die Schützin“ | Kurzfilm
  • Janine Dauterich für „Beethovens Neunte: Symphonie für die Welt“ | Dokumentation

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Kamera Fernsehfilm/Serie

Beim Fernsehfilm wird unter gestalterischem Einsatz aller Beteiligten ein Drehbuch in erster Linie für das Fernsehen umgesetzt, wozu auch Reihen (z. B. Tatort) oder Dokudramen gehören.
Die Fernsehserie besteht aus fortlaufenden Folgen, die eine gemeinsame Idee oder ein durchgehendes Konzept aufweisen.

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  • Johannes Praus für „DRUCK – Liebe“, Staffel 3, Folge 29
  • Florian Emmerich für „Tatort – Unklare Lage“ 
  • Christian Almesberger, Bernd Fischer und Philipp Haberlandt für „Babylon Berlin“, Staffel 3, Episode 10 



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Kamera Journalistische Kurzformate

Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise Berichte, Reportagen, Glossen/Satiren und  Magazinbeiträge.
Der Bericht/Magazinbeitrag ist eine faktenorientierte Darstellungsform, die in journalistischer oder feuilletonistischer Weise Inhalte vermittelt. Die Reportage bildet die Wirklichkeit aus Sicht eines Beobachters ab und arbeitet mit einer kontinuierlichen, geschlossenen Handlung. Dabei muss die Einheit von Zeit, Ort und Handlung gegeben sein. Die Glosse/Satire ist ein kurzer, pointierter Beitrag mit polemischem, satirischem oder feuilletonistischem Charakter. 

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  • Felix Korfmann für „Die rbb Reporter: Anni am Limit! Zwischen Körper und Geist“
  • Patrick Wulf für „DIE REPORTAGE: Hamburgs härteste Kiezkneipe – Wo die Nacht nie endet“
  • Marcus Lenz für „Metropolis: Värmland – Große Kunst in Schwedens Provinz“ 


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Kamera Dokumentation

Unter Dokumentation wird ein journalistisch aufbereiteter Beitrag verstanden, der mithilfe von Quellen und Zeugnissen Anspruch auf Nichtfiktionalität erhebt. Sie kann aus einer Mischung von erklärenden und erzählenden Elementen bestehen und kann auch Reihencharakter haben. Inszenierte Teile dürfen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Die Länge soll mehr als 30 Minuten betragen.

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  • Michael Habermehl für „Mein Tanz mit Pina – Jo Ann Endicotts Erinnerungen an Pina Bausch“
  • Dunja Engelbrecht für „arte Re: Holzkohle Adé – Polens Köhler vor dem Aus“
  • Michael Kern für „Naturparadiese mit Zukunft: Kongo – Schutz für den Gorillawald“

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Dankesworte

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"Dieser Preis gibt mir Mut, gibt mir Kraft [...] diese Art Filme immer wieder machen zu wollen."

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Laudatio

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"Tantas Almas ist geprägt von deinem Blick, dem magischen Realismus deiner Kamera."

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Kolumbien 2002. Nach einer Nacht auf See erwartet den Fischer José (Arley de Jesús Carvallido Lobo) zuhause eine schreckliche Tragödie: Paramilitärs haben seine beiden Söhne getötet und ihre Körper in den Fluss geworfen. Er begibt sich auf eine einsame Reise, um ihre Leichen zu bergen und sie zu beerdigen. Auf seiner Bootsfahrt erlebt José ein Land, das zerrissen ist zwischen der Gewalt der Paramilitärs und der Freundlichkeit normaler Menschen.

Buch & Regie: Nicolás Rincón Gille
Schnitt: Cédric Zoenen
Darsteller: Arley de Jesús Carvallido Lobo
Produktion: Medio de Contención

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Begründung der Jury

"Leise, unaufdringlich und mit außergewöhnlicher Präzision und Ruhe folgt die Kamera in überwältigend weiten Bildern José im Rhythmus des scheinbar ruhig dahinfließenden, jedoch unter der Wasseroberfläche mit den Seelen der Toten getränkten Flusses Rio Magdalena. (…) Die Bilder lassen in ihrer Zurückhaltung durch den sensiblen Einsatz von Bewegung, der präzisen Komposition sowie dem mutigen Umgang mit Licht und Schatten viel Raum, was die Gewalt im Verborgenen umso schmerzhafter macht und eine große emotionale Kraft und fesselnde Sogwirkung entfaltet. Juan Sarmientos Bilder werden zu einem Fluss der Erinnerung, der lange nachwirkt. Er und sein Team erschaffen mit Valley of Souls/Tantas Almas großes, immersives Kino."

Jury Kategorie Spielfilm
Simone Stewens, Jurypräsidentin
Axel Block
Friede Clausz
Monika Brentano
Konstantin Bock

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Vita

Juan Sarmiento G. wurde 1984 in Kolumbien geboren und lebt seit 2003 in Berlin. Von 2005 bis 2011 studierte er Kamera an der heutigen Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Er ist Bildgestalter bei Spiel-, Dokumentar- und Fernsehfilmen. Bei den Filmfestspielen in Cannes 2014 gewann sein Film „Leidi“ die Goldene Palme für den besten Kurzfilm.

Für seine Bildgestaltung des Dokumentarfilms „Zentralflughafen THF“ wurde Juan Sarmiento G. mit dem iberoamerikanischen Filmpreis „Fenix“ 2018 für „Beste Kamera“ ausgezeichnet und erhielt eine Nominierung beim DEUTSCHEN KAMERAPREIS 2019 sowie den IMAGO International Cinematography Award 2019. „Valley of Souls“ gewann nach seiner Premiere im Busan Wettbewerb, den „Etoile d’Or“ beim Marrakesch International Film Festival 2019.
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Gewinner

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"Als ich vor 20 Jahren mit der Kameraarbeit anfing, dachte ich immer, wie schön es wär', den vielleicht mal zu gewinnen."

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"Das kann Felix auch besonders gut: Stimmungen einfangen und für uns in seine wunderbaren Bilder packen."

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Dem allgegenwärtigen Trend der Selbstoptimierung kann sich auch Anni Dunkelmann nicht entziehen. Die rbb-Reporterin möchte endlich ihren eigenen Platz finden: irgendwo zwischen spiritueller Achtsamkeit und Körperkult. Auf der Suche nach einem besseren Ich trifft Anni zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Hendrik Senf, einen der besten Crossfit-Sportler Berlins, und Petra Alveda John, eine ehemalige Krankenschwester, die jetzt als Schamanin wirkt.

Buch & Regie: Steffie Stoye
Schnitt: Jakob Kastner
Produktion: Alpha Container Pictures
Redaktion: Hardy Kühnrich, rbb

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Begründung der Jury

"Felix Korfmanns Kamera tariert mit großer Präzision ihren Standpunkt zwischen Vorgaben des Konzepts und Elementen der Reportage aus. Sie drängt sich nie auf, sondern reagiert harmonisch auf das Geschehen, folgt mit Bedachtheit der Handlung, die sich vor ihr entwickelt und gibt sich die Zeit, auch mal abzuwarten. Felix Korfmanns Einsatz von Technik, wie etwa einer Drohne und sein Umgang mit vorhandenem und zusätzlichem Licht, ist dabei stets souverän und harmonisch."

Jury Kategorie Journalistische Kurzformate
Jeanne Rüfenacht
Andreas Fritzsche
Ute Rübesamen
Uwe Agnes
Christian Zecha

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Vita

Felix Korfmann wurde 1975 in Berlin geboren. Schon während seiner Ausbildung zum Mediengestalter, realisierte er mit einem Jugendfreund einen Dokumentarfilm über die Jugend im Iran. Nach dem Berufseinstieg als EB-Techniker beim RBB, konzentriert er sich seit 2005 ganz auf die Kameraarbeit. Bis heute hat er über achtzig Dokumentationen und Reportagen in mehr als vierzig Ländern verwirklicht. Immer auf der Suche nach dem besonderen Bild, ist ihm innovative Technik eine willkommene Hilfe, aber kein Selbstzweck.

Filme mit seiner Handschrift wurden nominiert für oder ausgezeichnet mit dem Grimme Preis, dem Deutschen Sozialpreis, dem Deutschen Fernsehpreis und dem Ernst Schneider Preis.
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Dankesworte

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"Als Bildgestalter habe ich diesen Preis bekommen und letztendlich bin ich aber nur derjenige, der die Arbeit von allen vor der Kamera und auch hinter der Kamera bündelt und einfängt."

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"Das Geschehen unübersichtlich, die Stimmung gereizt und nervös, die Menschen verunsichert - und das alles macht deine Kamera sinnlich, ja regelrecht körperlich spürbar."

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In einem Bus fallen tödliche Schüsse. Der Täter flieht, wird aber später gestellt und vom SEK erschossen. Im Rucksack des Toten stecken Ersatzmagazine und ein Funkgerät. Gab es einen zweiten Täter? Droht ein Anschlag? Die Medien berichten, in sozialen Netzwerken verbreiten sich Gerüchte. Die Lage ist unklar, die Bevölkerung aufgeschreckt. Eine Hetzjagd durch die Stadt beginnt, die Polizei versucht, die Situation zu kontrollieren.

Buch: Holger Joos
Regie: Pia Strietmann
Schnitt: Dirk Göhler
Darsteller: Miroslav Nemec, Udo Wachtlveitl u.a.
Produktion: X Film Creative Pool im Auftrag des Bayerischen Rundfunks

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Begründung der Jury

„»Unklare Lage« heißt dieser von Pia Strietmann inszenierte Münchner Tatort. Dem programmatischen Titel folgt die Kamera von Florian Emmerich: Durch ihre Bewegungen schafft sie ein Spannungsfeld zwischen Ruhe und Geschwindigkeit. Ständig ist sie auf der Suche nach Klarheit und verliert die Protagonisten auch im größten Chaos nicht aus den Augen. Es sind die Blicke der Figuren, die Räume öffnen und für einen Moment Übersicht verschaffen, bevor Verwirrung und Unklarheit wieder überhandnehmen. Wie ein Taschenspieler führt uns die Kamera in die Irre. (…) Radikal und schnörkellos zeichnet Florian Emmerichs Kamera die Grenzen von hell und dunkel, von Farbe auf, folgt dabei aber immer der Logik des Erzählens. Tot geglaubte Stilmittel wie die Kunst des Zooms werden wiederbelebt. (…) Es ist nicht zuletzt diese visuelle Akrobatik, die diesen Film zu einem Gesamtkunstwerk macht."

Jury Kategorie Fernsehfilm/Serie
Christoph Berg
Eric Stitzel
Mechthild Barth
Peter Paul Huth
Sabine Mahr-Haigis
Carlos Gerstenhauer








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Vita

Florian Emmerich, 1973 in Pretoria geboren, absolvierte 1993 ein Praktikum beim Kameraverleih FGV Schmiedl und war ab 1995 als erster Kameraassistent im Einsatz. Es folgte ein Studium im Bereich Kamera an der heutigen Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, das er 2001 abschloss. Seit 2000 arbeitet er als Kameramann und Kamera-/Steadicamoperator.

Als Operator wirkte er bei vielen internationalen Großproduktionen wie „Die Bourne Verschwörung“ (2004), „Der Hauptmann“ (2018) oder „Mortal Kombat“ (2019) mit. Zu seinen Werken als DOP zählen „Und morgen Mittag bin ich tot“ (2013) und die letzten drei Teile der „Ostwind“-Reihe.
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Dankesworte

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"Der Preis bedeutet mir sehr viel. Als ewiger Zweifler ist er mir insbesondere auch Ermutigung, etwas weniger zu hadern."

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Laudatio

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"Deine Bilder haben Tiefgang, sind eine Wucht, einzigartig und sorgfältig in der Ausführung."

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Filmausschnitt

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Eintauchen in das Leben, Schaffen und Denken des Schweizer Konzeptkünstlers Not Vital: von seiner Jugend in den Schweizer Bergen bis heute. Die poetische Reise eröffnet seinen von kindlicher Neugier geprägten Blick auf die Welt, führt durch seine Kunst und zu den Orten, die ihn und sein Werk prägen – nach Beijing, Patagonien, Niger, New York und Sent in Graubünden.

Buch & Regie: Pascal Hofmann
Schnitt: Pascal Hofmann, Bernhard Lehner
Produktion: Reck Filmproduktion
Redaktion: SRF

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Begründung der Jury

"Wir möchten Benny Jaberg mit dem DEUTSCHEN KAMERAPREIS in der Kategorie „Dokumentarfilm“ auszeichnen, weil ihm ein visuell brillantes Künstlerporträt gelingt: Seine Bilder stehen nicht nur für eine äußere Wirklichkeit (z. B. Ortsbeschreibung), sondern immer auch für eine innere Wirklichkeit. Er nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise, in der alle Bilder Raum für mehr bieten: Trotz genauer Führung durch die Geschichte eröffnet er den Zuschauern Räume für die eigene Fantasie. Er entfaltet jedes Motiv eigenwillig und überraschend mit präzisem Spiel. Mit Leichtigkeit bewegt er sich zwischen einer dokumentarischen und einer inszenierten Ebene und verwebt beide miteinander. Ebenso verbindet er Zeiten und Welten mit visuell starken Brücken, zum Beispiel anhand von immer wiederkehrenden Motiven, die sich dem künstlerischen Prozess anverwandeln. So, als würde der Blick eines Kindes auf den eines alten Mannes treffen."

Jury Kategorie Dokumentarfilm
Sabine Filser
Sorin Dragoi
Isabelle Allgeier
Calle Overweg
Dr. Susanne Becker



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Vita

Benny Jaberg, 1981 in Badén/Aargau geboren, hat sowohl die schweizerische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Er studierte bis 2009 Filmregie an der Zürcher Hochschule der Künste. Sein Abschlussfilm „Daniel Schmid – Le chat qui pense“ feierte seine Premiere auf der Berlinale 2010. Für „The Green Serpent of Vodka, Men and Distilled Dreams” gewann er 2014 den Schweizer Filmpreis für den besten Kurzfilm. 2016 wurde das Gemeinschaftswerk „Heimatland“ (2016) beim Filmfestival Max Ophüls Preis ausgezeichnet.

Benny Jaberg hat sich dem Autorenfilm verschrieben, zeitweilig arbeitet er als DOP. In seiner Arbeit sucht und findet er immer wieder Schnittmengen zur bildenden Kunst.
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"Du warst ein Geschenk für den Film. Du hattest so einen tiefen Zugang zur Geschichte und ich bin dir so dankbar, [...] dass du dich darauf eingelassen hast mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Leidenschaft."

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Gewinnerin

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"[...] und ich habe währenddessen mich weiter in das Material gegraben ..."

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Filmausschnittt

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1920 eröffnete die Familie von Regisseurin Janna Ji Wonders ein Ausflugscafé am bayerischen Walchensee. Großmutter Norma führt das Café bis ins hohe Alter. Ihre Töchter Anna und Frauke hingegen bereisen als Musikerinnen die Welt, kehren zurück und leben in einer Kommune um Rainer Langhans. Frauke stirbt auf mysteriöse Weise. Ihre Schwester Anna zieht es in die USA, wo sie eine Tochter bekommt – bis sie mit Tochter Janna an den Walchensee zurückkehrt zu Norma.

Buch: Janna Ji Wonders, Nico Woche
Regie: Janna Ji Wonders
Kamera: Janna Ji Wonders, Sven Zellner, Anna Werner
Produktion: FLARE FILM
Redaktion: Petra Felber, Fatima Abdollahyan (BR)



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Begründung der Jury

„»Walchensee Forever« ist die faszinierende Familiengeschichte dreier Generationen, die ihren Alltag kontinuierlich fotografisch und filmisch festgehalten haben. (…) Dabei kommen klassische dokumentarische Mittel zum Einsatz, wenn aktuelle Interviews der Enkelin mit Großmutter und Mutter mit den Archivfotos der Familien und zahllosen privaten Filmen packend verbunden werden. Die Montage ist geschickt und gleichzeitig zurückhaltend, so dass das reiche Material volle erzählerische Wirkung entfalten kann. (…) Unprätentiös sorgt der Schnitt für Spannung und Überraschungen. Die Verdichtung erscheint mühelos und doch detailgenau. So entsteht ein Familienporträt aus weiblicher Perspektive, das über sich selbst hinausweist."

Jury Kategorie Dokumentation
Sabine Filser
Sorin Dragoi
Isabelle Allgeier
Calle Overweg
Dr. Susanne Becker



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Vita

Schon als Studentin begann die 1967 in München geborene Anja Pohl mit dem Schnitt. Seit 1996 arbeitet sie als freiberufliche Editorin. Zudem war sie Lehrbeauftragte für Schnitt an der HFF München und IFS Köln. Ihr erster Kinofilm „BANG BOOM BANG“ (1999) ist Kult und zu den zahlreichen ausgezeichneten Filmen, an denen sie mitgewirkt hat, gehört unter anderem „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ (2004), der den Bayerischen Filmpreis und eine Oscarnominierung erhielt.

Für „El Bulli – Cooking in Progress“ gewann Anja Pohl bereits 2011 den DEUTSCHEN KAMERAPREIS. Ihr letzter Spielfilm war „Wackersdorf“ (2018), der 2019 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Für großes Aufsehen sorgte auch ihr Dokumentarfilm „Elternschule“ (2018).
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Dankesworte

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"[...] ein Kameramensch kann nur zaubern, wenn alle anderen Teammitglieder das in ihrem Bereich auch tun."

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Geschäftsführer ARTE Deutschland TV GmbH,
ARTE-Koordinator der ARD

"Sie zeigen uns die Arbeit der Köhler in berührender Sinnlichkeit. Die Farben des Rauchs [...] verwandeln Sie in reines Kino."

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Filmausschnitt

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Zbyszek und Marian sind Köhler. Sie leben in den polnischen Karpaten, unweit der ukrainischen Grenze. Tag und Nacht wachen sie über die Schornsteine ihrer Köhleröfen. Früher lieferten sie die Kohle an Stahlwerke und Glashütten, heute machen sie Grillkohle für Kunden aus Deutschland. Doch die Konkurrenz ist hart. Große Kohlefabriken verderben den Preis. So stirbt der Beruf aus …

Regie: Vivien Pieper, Agata Szymanska-Medina
Schnitt: Ole Eicker
Produktion: mdr
Redaktion: Katrin Materna, Keti Vaitonis (MDR)

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Begründung der Jury

"Dunja Engelbrecht wird ausgezeichnet für ihre herausragend authentische Kamera in „Holzkohle Adé“. Ihr gelingt es, die Charaktere der Köhler und ihren rauen Alltag in den Tiefen des polnischen Waldes durch ihre Bilder so intensiv und beeindruckend zu transportieren, dass man glaubt, man sei selbst vor Ort in einer längst vergangen geglaubten Zeit. Ihre Kamera bleibt stehen und beobachtet, im Rhythmus, in der Langsamkeit des Lebens, das durch das stundenlange Verkohlen und das Beobachten des Rauches bestimmt wird. Sie arbeitet mit dem vorhandenen Licht. Das Schwarz der Kohle überträgt sie inch ihre Kameraarbeit, zeigt verschiedene Nuancen von schwarz und grau und nutzt bewusst auch Dunkelheit. Die kleinen, kargen Baracken, die Protagonisten werden in wunderschön kadrierten Bildern eingefangen, authentisch und in einer ungewöhnlichen Ruhe und Klarheit."  

Jury Kategorie Dokumentation
Ulrike Schede
Thomas Gutberlet
Matthias Rehder
Gaby Steiner
Nicole Ripperda

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Vita

Dunja Engelbrecht wurde 1986 im niedersächsischen Winsen / Luhe geboren. Nach einem Bachelor of Arts in Film und Fernsehen an der Hochschule Mittweida (2006-2010) absolvierte sie ein siebenmonatiges Unterwasserkamerapraktikum beim Hydra Institut auf der italienischen Insel Elba. 2012 startete sie ein Kameravolontariat beim Hessischen Rundfunk in Kassel, wo sie im Anschluss bis Mitte 2015 auch als Kamerafrau arbeitete.

Seit Juli 2015 ist sie freiberuflich als Kamerafrau unterwegs und hat für ihre Dokumentationen zahlreiche Orte bereist: von Kanada und der Karibik über das Vogtland und Elba bis nach Lettland und Bosnien.
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Gewinner

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"Man wünscht sich sogar, man könnte den Film nochmal zum ersten Mal sehen."

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Gratulation

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Hektik, Geschrei und eisernen Perfektionismus erlebt die Neue in der Küche eines Luxusrestaurants. Die aufstrebende Köchin möchte durch Talent beeindrucken. Schmerzhaft aber wird ihr bewusst, dass man sich in der brutalen Hackordnung der Spitzengastronomie nicht durch Kreativität behauptet. Hier ist Erfolg das Ergebnis von Blut, Schweiß und Tränen...

Regie: David Oesch
Kamera: Ramón Königshausen
Darsteller: Jeanne Werner, Malika Khatir, Nic Aklin
Produktion: ZHdK Zürcher Hochschule der Künste

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Begründung des Kuratoriums

"Das Kuratorium DEUTSCHER KAMERAPREIS zeichnet Elias Jutzet mit dem diesjährigen Nachwuchspreis für seine Schnittleistung aus. In dynamischen Schnittabfolgen gelingt es auf beeindruckende Art und Weise, sowohl den stressigen Arbeitsalltag in der Küche eines Spitzenrestaurants zu bebildern, als auch die Disziplin, den Druck, das Siegen und Scheitern der dort arbeitenden Köche zu zeigen. Das Timing des Films ist so perfekt wie der Anspruch der jungen Lehrköchin. Die bildreiche Montage macht deutlich, dass Ehrgeiz und unbedingter Leistungswille nicht immer alleine ausreichen, um in dieser surrealen Welt zu bestehen – sondern manchmal erst ein Funken Glück den Knoten zum Platzen bringt. Im Film ist der Funken ein kleiner Tropfen Blut in der Sauce. Wahrlich ein Gänsehautmoment in vielerlei Hinsicht, den Elias Jutzet durch gekonnte Schnitte und Rhythmuswechsel den Zuschauern serviert. Der Film macht Appetit auf mehr. Das Kuratorium ist gespannt auf die künftigen Schnittkünste des jungen Nachwuchs-Editors."
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Vita

Elias Jutzet wurde 1992 im Kanton Neuchâtel in der Schweiz geboren. Nach seiner Matura und seinem Zivildienst studiert er seit 2015 den Studiengang Bachelor of Arts in Film an der Zürcher Hochschule der Künste. Neben seinem Studium arbeitet er als Editor und Schnittassistent.

So übernahm er für die Doku-Serie des SRF „Freiheit auf Schienen“ (2019) einen Teil des Schnitts und zeichnet verantwortlich für den Schnitt beim Kurzfilm „Echo“ (2018), der den DEUTSCHEN KAMERAPREIS 2019 in der Kategorie Nachwuchs Kamera erhielt. Bei mehreren Kurzfilmen wie der schwarzen Komödie „Schutzplan Vollmond“ (2017) und bei den noch in Postproduktion befindlichen Filmen „Ne quittez pas le chemin!“ und „La Gare“ war er neben der Montage auch für Regie und Drehbuch verantwortlich. Für beide Postproduktionen ist eine Festivalausstrahlung geplant.
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Dankesworte

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"Und dass genau dieser Film den Preis gewonnen hat, [...] zeigt, dass man auch mit einem kleinen Budget einen visuell interessanten Film entwickeln kann."

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"Du hast »Die Schützin« für mich zu einem poetischen Film gemacht."

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Die Schützin (Ellen Gronwald) bewegt sich zwischen zwei Welten. Mit ihrer Komplizin (Yi An Chen) versinkt sie in der Gegenwart und Präzision des Schießens. Gemeinsam töten sie. Der Tod erscheint dabei stets als großer Schlaf. Bis eines Tages die Komplizin selbst von einer anderen Frau erschossen wird. In den Morgenstunden jedoch findet die Schützin den Weg zurück zu der Frau (Jasmina Al Zihairi), die ihr am nächsten steht – jenseits der Welt des gezielten Todes.

Buch & Regie: Simon Baucks
Schnitt: Jeannine Compère
Darsteller: Ellen Gronwald, Jasmina Al Zihairi, Yi An Chen
Produktion: KHM Kunsthochschule für Medien Köln
Redaktion: Simon Baucks

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Begründung der Jury

"Der präzise Blick der Schützin findet sich in der Sorgfalt der Bildsprache wieder. Umso mehr uns die Kamera emotional vom Geschehen entrückt, desto mehr spiegeln die stillen Bilder, in denen die beiden Frauen miteinander vereint werden, unsere Suche nach Nähe und Intimität. Durch den feinfühligen Einsatz von Licht, Komposition und Farbe offenbart die Kamerafrau ihr filmisches Gespür."

Jury Kategorie Kurzfilm
Matthias Gruic
Markus Hafner
Eva-Maria Beck
Antonia Marleen Klein
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Vita

Bereits zu ihrer Schulzeit in Augsburg drehte die 1986 in München geborene Claire Jahn mit Freunden eigene Filmprojekte. 2014 schloss sie ihr Kamerastudium an der FH Dortmund ab. Schon neben dem Studium arbeitete sie als Kameraassistentin in über 50 internationalen Werbe- und Spielfilmproduktionen mit. Seit ihrem Abschluss ist sie als freischaffende Kamerafrau tätig. Sie realisiert Werbefilme für große Marken, Fernsehserien wie die Sketch-Comedy „Kroymann“ (2017) oder die Mini-Serie „Deutscher“ (2020) und Dokumentarfilme wie „Freiräume“ (2015) und „Die Unbeugsamen“ (2020).

Zahlreiche ihrer Kurzfilme waren große Festivalerfolge und liefen unter anderem auf der Berlinale, dem Max Ophüls Festival und den Hofer Filmtagen. Workshops etwa bei Slawomir Idziak und Roger Deakins prägten ihren Zugang zur Bildgestaltung. Einer ihrer besonderen Schwerpunkte liegt darin, für jedes Projekt mit neuem Blick die passende Auflösung, Lichtgestaltung und Kadrage zu wählen.
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Gewinner

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"[...] jedes einzelne Bild, das wir gefilmt haben, haben wir auch entweder gezeichnet oder fotografiert."

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Gratulation

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Die vierzehnjährige Leah (Lea Drinda) lebt mit ihrem kleinen Bruder Theo (Moritz Licht) bei ihrer Großmutter (Doris Buchrucker) abgeschieden auf dem Land. Als die alte Frau plötzlich stirbt, sind die Kinder auf sich allein gestellt. Leah ist mit ihrer neuen Verantwortung überfordert. Gleichzeitig bemerkt sie auch die pubertären Veränderungen ihres Körpers. Aber Leah will um jeden Preis an ihrer kleinen Welt festhalten. Statt Hilfe zu holen, lassen die Kinder die Großmutter im Treppenhaus liegen und Theo schmückt die Leiche mit Blumen. Ein aufziehender Sturm und Wanderer werden zur Bedrohung der makabren Idylle …

Buch: Anna Roller, Wouter Wirth
Regie: Anna Roller
Schnitt: Sebastian Husak
Darsteller: Doris Buchrucker, Lea Drinda, Moritz Licht u. a.
Produktion: HFF Hochschule für Film und Fernsehen München

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Begründung des Kuratoriums

"Felix Pflieger zeigt in seiner Kameraarbeit »Die letzten Kinder im Paradies« eine erstaunliche Stilsicherheit, die das Kuratorium des DEUTSCHEN KAMERAPREISES begeisterte. Mit einer klaustrophobischen Kadrage, umgesetzt im 4:3 Format und mit einer behutsamen Handkameraführung mit konsequenten Durchblicken und Anschnitten, erzeugt er eine spür- und sichtbare Enge der häuslichen Situation und zeigt die Intimität der Figuren. Immer wieder lassen uns liebevoll gestaltete Details und Lichteffekte die Atmosphäre des alten Hauses und die einfachen Lebensverhältnisse spüren. Unterstützt wird diese Enge durch eine perfekte und überaus natürliche Lichtgestaltung, gerade in den Gegenlichtszenen und den zarten Zeichnungen in den dunklen Ecken des Hauses, besonders nach dem Tod der Großmutter."
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Vita

Felix Pflieger wurde 1987 in Neumarkt in der Oberpfalz geboren. Seit 2014 ist er Kamerastudent an der HFF München und realisiert Spiel- und Dokumentarfilme, die auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt wurden. 2016 gewann sein Film „Was wir tun, wenn wir alleine sind…“ den Publikumspreis bei den Dresdner Schmalfilmtagen.  Sein Film „Pan“ (2017) wurde auf über dreißig internationalen Festivals gezeigt und gewann 2018 den Best Cinematography Award auf dem Phenomena Filmfestival in Mexico City.

Nach seiner Premiere beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2019 wurde „Die letzten Kinder im Paradies“ auf der renommierten Camerimage im polnischen Toruń in die offizielle Selektion der Student Etudes Competition aufgenommen und gewann den Bronze Tadpole.
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Gewinnerin

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"Ich mag auch die ein oder andere Ruppigkeit am Material."

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Laudatio

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"Du hast dich durch Unmengen von Rohmaterial gewühlt. [...] Aus den Bits und Bytes wurde eine Doku, die weltweit gesehen wurde."

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Filmausschnitt

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Bis heute ist Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 9 eines der beliebtesten Werke klassischer Musik weltweit. Während der chinesische Komponist Tan Dun seine Komposition „The Nine“ in Anlehnung an Beethovens Neunte entwickelt, mischen der griechische Dirigent Teodor Currentzis und sein russisches Orchester MusicAeterna die Salzburger Festspiele mit ihrer eigenwilligen Interpretation der Neunten auf. Im Kongo nähert sich das „Orchestre Symphonique Kimbanguiste“ unter erschwerten Bedingungen der Symphonie, und in Barcelona erfühlen Gehörlose zusammen mit dem tauben Musiker Paul Whittaker das Werk.

Buch & Regie: Christian Berger
Regie: Catharina Kleber, Martin Roddewig
Kamera: Sven Jakob-Engelmann
Produktion: Deutsche Welle, ZDF/arte, Sounding ImagesRedaktion: Rolf Rische (DW), Boris Claudi (DW), Dieter Schneider (ZDF)




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Begründung der Jury

"Der Editorin Janine Dauterich gelingt es auf eindrucksvolle Weise, das Leben Beethovens und besonders seine 9. Symphonie in all seinen Facetten zu einem filmischen Gesamtwerk zu komponieren. Sie findet einen Rhythmus, der gekonnt Tempowechsel, Akzente und Pausen einsetzt, um das musikalische Kernthema spannungsreich entfalten zu lassen. Selbst Alltagsgeräusche spielen im Takt der Musik weiter. Besonders beeindruckend ist, wie der Schnitt die spätere Taubheit Beethovens in den Konzertszenen tonlich erfahrbar macht. Unterschiedliche Orte und Kulturen werden zu einer komplexen Komposition verflochten."

Jury Kategorie Dokumentation
Ulrike Schede
Thomas Gutberlet
Matthias Rehder
Gaby Steiner
Nicole Ripperda

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Vita

Janine Dauterich, 1978 in Hessen geboren, schloss ihr Studium der Montage an der heutigen Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf 2010 ab. Seitdem arbeitet sie international im Bereich Spiel-, Dokumentar-, Musik-, Tanz- und Kunstfilm. Als Gastdozentin unterrichtete sie schon an der University of Gastronomic Science in Pollenzo, Italien, der Norwegian Film School in Lillehammer und der Fachhochschule Postdam.

Für die Fortsetzung des mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilms „#MyEscape“ (2016), „The War on My Phone“ (2018), erhielt Janine Dauterich eine Nominierung beim DEUTSCHEN KAMERAPREIS 2019 in der Kategorie Schnitt Dokumentarfilm.
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  • Bildrechte: ARTE, Anja Pohl, BR/Tellux-Film GmbH/Hendrik Heiden, BR/X Filme Creative Pool/Hagen Keller, Benny Jaberg, Christoph Assauer, DEUTSCHER KAMERAPREIS Köln e. V., DW, Deutscher Kamerapreis e. V., Elias Jutzet, Felix Korfmann, Felix Pflieger, Flare Film GmbH, Gerald Foris, HFF München, Anna Carina Roller und Felix Pflieger, Janine Dauterich, Juan Sarmiento G., MDR/Dunja Engelbrecht, Marina De Toro, Max Korfmann, Medio de Contención Producciones / Juan Sarmiento G., Mirco Tribanek, Pascal Hofmann, Ramón Königshausen, Simon Baucks, Stefan Birnbaum, Stefanie Stoye, Ulrike Lenz, WDR/Annika Fußwinkel , WDR/Thomas Brill

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